foodwatch streikt fĂŒr das Klima

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Iris Schmidt,

Sie haben es wahrscheinlich in den Medien verfolgt oder waren selbst auf der Straße: Heute haben hundertausende Menschen fĂŒr eine klimafreundlichere Politik gestreikt. Auch wir von foodwatch waren bei der Demo in Berlin dabei. Wir fordern, endlich die Landwirtschaft beim Thema Klima in die Pflicht zu nehmen. Denn hier gibt es enorme Einsparpotenziale. Die Landwirtschaft verursacht in etwa so viele klimaschĂ€dliche Gase wie der Straßenverkehr! Wie eine neue foodwatch-Analyse belegt, entstehen durch die Agrarbranche in der EU jĂ€hrlich KlimaschĂ€den in Höhe von 77 Milliarden Euro.
Das macht deutlich: Die Klimadebatte sollte nicht nur um Flugreisen und SUVs kreisen, denn die Landwirtschaft ist mit ihrer Überproduktion an Fleisch und klimaschĂ€dlichen Anbaumethoden eine riesige Treibhausgas-Schleuder. Statt diese MissstĂ€nde anzugehen, fördert der Staat das fehlgeleitete Wirtschaften noch mit Milliardensubventionen. foodwatch fordert die Bundesregierung auf, die Agrarpolitik endlich zum Teil der Klimapolitik zu machen und verbindliche Vorgaben fĂŒr die Einsparungen von CO2-Äquivalenten zu formulieren.

Doch wie könnten das aussehen? Das Verursacherprinzip muss gelten: Die Landwirtschaft muss fĂŒr die von ihr verursachten Klima- und UmweltschĂ€den aufkommen. Das senkt die Klima-Emissionen und macht umweltfreundlich erzeugte Produkte gĂŒnstiger, umweltschĂ€dlichere Produkte teurer. Nur mit einer umfassenden ökologischen Reform des gesamten Agrarsektors lassen sich diese Einsparungen erzielen.

Wie ist unsere Studie entstanden? foodwatch hat zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zu den sogenannten externen Effekten der Landwirtschaft analysieren lassen. Darunter versteht man Kosten, die durch landwirtschaftliche Produktion zum Beispiel in der Umwelt entstehen – die aber nicht von Verursachern, sondern von der Allgemeinheit getragen werden. Die Studienauswertung zeigt, wie enorm die externen Effekte der Landwirtschaft seien, insbesondere auf das Klima. Mehr zu der Studie können Sie hier lesen.
Vielen Dank fĂŒr Ihre UnterstĂŒtzung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: In der Landwirtschaft liegen enorme Einsparpotenziale fĂŒr klimaschĂ€dliche Gase brach – weil die Politik die Auseinandersetzung mit der Agrarlobby scheut. Wenn wir die Klimaziele noch erreichen wollen, darf es aber keine Tabus geben. Auch die Landwirtschaft muss ihren Beitrag leisten! Wir von foodwatch setzen uns weiter dafĂŒr ein – mit Recherchen, auf Demonstrationen, mit Aktionen und Studien. Helfen Sie uns dabei, unterstĂŒtzen Sie uns als Mitglied:
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Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: 
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Info-Telefon: 030 - 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
GeschĂ€ftsfĂŒhrer sind Dr. Thilo Bode und Martin RĂŒcker.


         

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