Aldi und Lidl müssen auch in Deutschland Kinder vor gefährlichen Energy Drinks schützen!

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In Großbritannien verkaufen Aldi Süd und Lidl keine Energy Drinks mehr an Kinder und Jugendliche. Richtig so! Denn Mediziner warnen seit langem vor den gesundheitlichen Risiken der aufputschenden Getränke. Nur was ist mit dem Kinder- und Jugendschutz in Deutschland? Hierzulande wollen die Discounter keine Altersbeschränkung einführen. Das können wir ändern! Helfen Sie uns dabei: Fordern Sie Aldi und Lidl mit uns auf, auch die Kinder in Deutschland vor den gefährlichen Wachmachern zu schützen!
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Hallo und guten Tag,

als wir hörten, dass Aldi Süd und Lidl ab März in Großbritannien keine Energy Drinks mehr an Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren verkaufen, waren wir erst einmal begeistert: Endlich übernehmen die Discounter Verantwortung für die Gesundheitsrisiken der gefährlichen Wachmacher! Aber wollen die Handelsketten auch die Kinder in Deutschland schützen? Wir hakten bei Aldi Süd nach und erfuhren: "Beim Verkauf von Energydrinks sieht unsere Unternehmensgruppe aktuell keine Altersbeschränkung vor. Pläne, eine solche einzuführen, gibt es derzeit nicht." Und auch Lidl erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, Energy Drinks weiterhin an alle Altersgruppen zu verkaufen.

Was sollen diese Doppelstandards? Die Gesundheitsrisiken für die jungen Konsumentinnen und Konsumenten von Energy Drinks sind überall dieselben. Wir fordern: Aldi und Lidl dürfen auch in Deutschland keine Energy Drinks mehr an Kinder und Jugendliche verkaufen!
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Energy Drinks können Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle und Nierenversagen verursachen. Sogar Todesfälle werden mit den Getränken in Verbindung gebracht. Die Gesellschaft der Europäischen Kinderkardiologen und die Expertinnen und Experten der Weltgesundheitsorganisation haben sich deshalb bereits für eine Altersgrenze für Energy Drinks ausgesprochen. In Lettland und Litauen ist der Verkauf von Energy Drinks an Jugendliche unter 18 Jahren gesetzlich verboten. Das deutsche Bundesernährungsministerium lehnt gesetzliche Maßnahmen jedoch bislang ab. Wir von foodwatch finden: So lange es keinen gesetzlichen Schutz gibt, müssen die Handelsketten Verantwortung übernehmen!
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Gerade bei Kindern und Jugendlichen sind Energy Drinks beliebt: 68 Prozent der Jugendlichen in der EU greifen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zufolge zu den Getränken. Und Jugendliche verzehren nachweislich gefährlich große Mengen: Jeder vierte jugendliche Konsument trinkt drei oder mehr Dosen auf einmal und überschreitet damit selbst die für Erwachsene maximal empfohlene Koffein-Dosis von 200 Milligramm!

Aldi Süd und Lidl haben in Großbritannien gezeigt, wie es geht - jetzt müssen sie auch Kinder und Jugendliche in Deutschland schützen!
Machen Sie mit!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Ob der Verkauf von Energy Drinks an Kinder, das Überangebot stark gesüßter Zuckergetränke oder die verbraucherunfreundliche Nährwertkennzeichnung - auf dem Lebensmittelmarkt gibt es viele Baustellen. Wir legen die Missstände offen und kämpfen dafür, sie zu beseitigen. Je mehr Menschen hinter foodwatch stehen, umso kraftvoller können wir unsere Forderungen in die Öffentlichkeit bringen. Unsere Kampagnenarbeit ist nur möglich mit Ihrer Hilfe - bitte unterstützen Sie uns und werden Sie Fördermitglied:
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Weiterführende Informationen und Quellen:
Schriftwechsel mit Aldi
Koffein-Risikobewertung der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA (2015)
Konsumstatistiken der EFSA zu Energy Drinks
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