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Die EU-Kommission will den Grenzwert des Nervengifts Quecksilber für einige Fischarten lockern! Aus Insiderkreisen hat foodwatch erfahren: Die Entscheidung darüber kann JETZT JEDERZEIT fallen! Wir müssen aktiv werden! Quecksilber ist hochgiftig und kann zum Beispiel für Schwangere gravierende Folgen haben. Unterzeichnen Sie daher bitte unsere dringende Protestaktion an die EU-Kommission:
Hier jetzt Protestaktion unterzeichnen!
Hallo und guten Tag,

auch 15 Jahre nach der Gründung von foodwatch gibt es immer wieder Geschichten, die uns einigermaßen fassungslos machen: Die Europäische Kommission plant, den Grenzwert für die Quecksilber-Belastung bei einigen Fischarten um 100 Prozent zu erhöhen. Es soll also doppelt so viel Quecksilber erlaubt werden, wie bisher! Dabei ist Quecksilber hochgiftig und kann beispielsweise für Schwangere bzw. deren ungeborene Babys gefährlich sein.

Was die geplante EU-Grenzwerterhöhung bedeutet, hat sich gerade erst in Belgien gezeigt: Die Behörden haben dort Anfang März Schwertfisch vom Markt genommen, der stark mit Quecksilber belastet war. Mit den neuen Grenzwerten hingegen hätte der Fisch ganz legal weiter verkauft werden dürfen...

Die unverantwortlichen Pläne der EU-Kommission haben wir bereits 2015 öffentlich gemacht. Jetzt haben wir aus Insider-Kreisen erfahren: Die Entscheidung in Brüssel kann nun jeden Tag fallen - ohne, dass wir Verbraucherinnen und Verbraucher davon erfahren. Das wollen wir nicht zulassen! Unterschreiben Sie daher jetzt unsere dringende Protestaktion an die EU-Kommission:
Schreiben Sie hier an die EU-Kommission!
Quecksilber ist ein hochgiftiges Schwermetall. Vor allem durch Kohlekraftwerke gerät es in großen Mengen in die Luft und von dort in Gewässer und die Weltmeere. Dort wandelt es sich in das 100-mal giftigere Methyl-Quecksilber um und wird von Fischen aufgenommen. Außerdem kommt Quecksilber auch natürlicherweise im Meeresboden vor. Besonders größere Fische, die am Ende der Nahrungskette stehen und in ihrem Leben viele kleine, belastete Fische verspeisen, sind sehr stark mit Quecksilber belastet. Für uns Menschen ein Gesundheitsrisiko. Nicht umsonst warnt die Bundesregierung zum Schutz von Säuglingen und Kleinkindern insbesondere schwangere und stillende Frauen vor dem Verzehr von Raubfischen wie zum Beispiel Hai, Schwertfisch, Heilbutt, Thunfisch, Seeteufel usw.

Warum also will die EU-Kommission die Quecksilber-Grenzwerte trotzdem abschwächen? Wahrscheinlich ahnen Sie schon die Antwort: Es sind vor allem wirtschaftspolitische Gründe. Denn der im Moment geltende Grenzwert für größere Raubfische (1 Milligramm pro Kilogramm Fisch) führt aufgrund der tatsächlich hohen Belastung der Fische dazu, dass etwa die Hälfte dieser Fische nicht verkauft werden darf. Die Lösung der EU-Kommission: Man verdoppelt diesen Grenzwert einfach auf zwei Milligramm pro Kilogramm Fisch - und schon dürfen die meisten Fische legal verkauft werden. Im Gegenzug soll der Grenzwert für einige kleinere, insbesondere Plankton fressende, Fische verschärft werden. Ein klares Ablenkungsmanöver: Denn diese Fische sind ohnehin deutlich weniger mit Quecksilber belastet. Weder den derzeit geltenden noch den geplanten niedrigeren Grenzwert werden sie überschreiten.

Liebe foodwatch-Interessierte, sind Sie über das Vorgehen der EU-Kommission genauso empört wie wir? Dann unterschreiben Sie jetzt hier unsere Protestaktion:
Appell unterzeichnen: Keine Lockerung der Grenzwerte!
Und bitte leiten Sie diese Mail auch weiter: an einen guten Freund, eine Kollegin, an die Familie. Je mehr wir sind, umso erfolgreicher unser Protest!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Der unverantwortliche Plan der EU-Kommission, weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Quecksilber-Grenzwerte bei Fischen zu lockern, zeigt einmal mehr: Wir Verbraucherinnen und Verbraucher müssen uns zusammenschließen, um uns zu wehren! foodwatch setzt sich mit Büros in Berlin, Paris und Amsterdam für bessere Verbraucherrechte ein. Bitte helfen Sie uns dabei und werden Sie jetzt Förderer/in von foodwatch:
www.foodwatch.de/mitglied-werden


Weiterführende Informationen und Quellen:
Mehr Informationen zu Quecksilber in Fisch

Foto: Africa Studio/alswart/AlenKadr - fotolia.com // Montage: foodwatch/Dirk Heider
Impressum

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 - 28 09 39 95
foodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 B, AG Charlottenburg
Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.

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